Farbraum

  • Bilder können in unterschiedlichen Farbräumen dargestellt werden, am häufigsten sind die Farbräume sRGB, Rec709 und Scene Linear.

    Bilder können in unterschiedlichen Farbräumen dargestellt werden, am häufigsten sind die Farbräume sRGB, Rec709 und Scene Linear.


    Außerdem gibt es viele Hersteller, die eigene Farbräume entwickelt haben und bei ihren Produkten nutzen. Ein Beispiel wäre da Sony mit S-Log.



    Unterteilen kann man Farbräume in 3 Bereiche: Aufzeichnung , Wiedergabe und Bearbeitung.


    Aufzeichnungs-Farbräume:
    Darunter fallen die von Herstellern genutzten Farbräume, wie z.B. S-Log von Sony. Diese werden nur direkt bei der Videoaufnahme vom Aufzeichnungsgerät genutzt, um bestimmte Vorteile verwenden zu können. Nach der Aufzeichnung werden sie aber umgehend in einen Wiedergabe- oder Bearbeitungs-Farbraum umgewandelt.


    Wiedergabe-Farbräume:
    sRGB und Rec709 als Beispiel gehören zu diesem Bereich. Hierbei ist zu beachten, dass der genutzte Farbraum mit dem des Wiedergabegerätes übereinstimmt. Computer und Handy arbeiten normalerweise in sRGB, also muss für eine Nutzung darauf der sRGB Standard genutzt werden.


    Bearbeitungs-Farbraum:
    Hier unterscheidet man zwischen "du bekommst, was du siehst" und dem "physikalisch korrekten" Model. Beim Ersten findet die Bearbeitung direkt in dem Farbraum statt, den man am Ende auch sehen will - also im Wiedergabe-Farbraum. Beim zweiten Model wird ein physikalisch korrektes Model verwendet, welches erst nach der Bearbeitung in einen Wiedergabe-Farbraum konvertiert wird. Für diesen Vorgang ist Scene Linear zwingend erforderlich.



    Zuletzt noch ein wichtiger Hinweis: Egal welchen Farbraum man wählt, die Bildqualität ist immer die selbe. Die Unterscheidung liegt lediglich in der Formel, die für die Darstellung der Farben zuständig ist.

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