Final Cut Pro

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  • Final Cut Pro (kurz „FCP“) ist ein kommerzielles Video- und Filmschnittprogramm des US-amerikanischen Unternehmens Apple. Es wird ausschließlich für das eigene Betriebssystem Mac OS X vertrieben.

    Final Cut Pro

    Final Cut Pro (kurz „FCP“) ist ein kommerzielles Video- und Filmschnittprogramm des US-amerikanischen Unternehmens Apple. Es wird ausschließlich für das eigene Betriebssystem Mac OS X vertrieben. Die Software bietet den Import unterschiedlicher Videoquellen, den digitalen nichtlinearen Videoschnitt, native Unterstützung für zahlreiche Videoformate sowie Erweiterungsmöglichkeiten und Interoperabilität auf professionellem Niveau.
    Das Programm wurde ursprünglich 1998 von Randy Ubillos für das US-amerikanische Unternehmen Macromedia unter dem Namen Keygrip als Schnittsystem für das Betriebssystem Microsoft Windows entwickelt.

    Entwicklung und Funktionen

    Die Programmversion Final Cut Pro bot Schnittmöglichkeiten für viele analoge und digitale Videoformate, von DV bis HD. Auch die Verarbeitung weiterer SD-Videoformate war möglich.

    Version 4.5:
    Seit der Version 4.5 (Final Cut Pro HD) kann DVCPRO-HD-Videomaterial mit Hilfe des integrierten Firewire-Anschlusses an einem entsprechend ausgestatteten Power Mac ohne zusätzliche Spezialausrüstung aufgenommen, bearbeitet und ausgegeben werden. Zu den bisherigen Standard-Videoformaten wie z. B. PAL, NTSC (wahlweise 10 oder 8 Bit unkomprimiert), DV, DVCPRO 25, DVCPRO 50, Serial Digital Interface kommen die neuen High-Definition-Formate im progressiven Vollbildformat (25p) oder in verschiedenen Halbbildformaten (interlaced) dazu. Final Cut Pro 4.5 „HD“ unterstützt nativ DVCPRO-HD-Medien sowie sämtliche HDTV-Standards (720p, 1080i, 1080p).

    Version 5:
    Im Juni 2005 erschien die Version 5 unter dem Namen „Final Cut Pro 5“, ohne den Zusatz „HD“. Dieser war 2005 schon zum Standard für Final Cut Pro geworden. Neu aufgekommene Videoformate wurden integriert, z. B. Panasonic P2, HDV oder XDCAM des japanischen Unternehmens Sony. Diese Formate können direkt über Final Cut Pro importiert bzw. mit Erweiterungen wie „XDCAM Transfer“ der Anbieter importiert werden. Dabei kann eine XDCAM wahlweise über SDI oder Firewire 400 angesteuert werden. Sie verhält sich dann entweder wie eine Festplatte oder ein Rekorder.

    Final Cut Pro 6:
    Final Cut Pro 6 unterstützt den Red Digital Cinema Camera Company oder kurz RED-Codec selbst nicht, kann diesen aber als Proxy direkt oder als gewandelte YUV-Sequenz importieren. Das Bearbeiten von (RED)-RAW-Dateien, 10- oder 12-bit-RGB444 oder von für Kameras wie die Red verwendeten Auflösungen wie 4520 × 2160 beherrscht FCP nicht. Daher wird FCP oft als Offline-Schnittsystem eingesetzt, von dem aus dann Schnitt per EDL an
    onlinefähige >4K-, >12-bit-RGB-Systeme übergeben werden.

    Final Cut Pro 7:
    Am 23. Juli 2009 veröffentlichte Apple Final Cut Pro 7, das in Final Cut Studio 3 enthalten ist. Final Cut Studio bietet in Version 3 nun auch rudimentäre BD-AV-Unterstützung, wobei aber der Blu-ray-Standard, der unter anderem auch BD-Java, BD-Menü, 3D, DRM und anderes voraussetzt, vom Programm zugunsten von iTunes nicht vollständig unterstützt wird.

    Final Cut Pro X

    Am 21. Juni 2011 veröffentlichte der Hersteller Final Cut Pro X. Das Programm wurde neu geschrieben, um vollständig 64-bit-kompatibel zu sein sowie OpenCL und Grand Central Dispatch zu unterstützen. Die Version basiert im Aussehen stark auf iMovie. Mit der Version Final Cut Pro X wurde die Suite Final Cut Studio abgelöst.
    Das Farbkorrektursystem Color wurde ersatzlos eingestellt, ebenso das Authoringsystem DVD Studio Pro. Die vormals beinhalteten Programme Final Apple Motion und Apple Compressor wurden jetzt einzeln vertrieben oder waren nur stark eingeschränkt im Schnittprogramm nutzbar. Der Vertrieb erfolgte ausschließlich über die hauseigene Ladenkette Mac App Store und auch nicht auf DVD. Durch die Ersparnis von DVD-Produktion, Verpackungskosten und Distribution konnte Apple den Preis von Final Cut Pro X um rund 70 Prozent senken.

    Final Cut Express

    2003 veröffentlichte Apple mit Final Cut Express eine kostengünstigere Version von Final Cut Pro, mit einer sehr ähnlichen Oberfläche, allerdings ohne einige Pro-Funktionen. Im Januar 2005 kamen die Pro-Tools Soundtrack und LiveType zu FCE hinzu, ebenso neue HDV-Funktionen. Zwecks Funktionsvereinheitlichung wurde FCE im Juni 2011 eingestellt, und zwar zugunsten von Final Cut Pro X.

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