Eine traurige Geschichte

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    • Eine traurige Geschichte

      Wie hier nun ja schon mehrfach erwähnt, experimentiere ich nun bei meinen Animationen teilweise auch damit, den Klang bildlich darzustellen. Mehrere Videos habe ich gemacht, in dem der Hintergrund wie eine Membran schwingt. Dafür spielt die Lautstärke die Hauptrolle. Leider wird der Hintergrund dadurch auch recht unruhig und stört m. E. eher die Darstellung des Textes, statt diese zu unterstützen. Die Membran nur noch sehr dezent darzustellen, führt dazu, daß sie nur noch an den lautesten Stellen deutlich wird.

      Da in jedem Thread aber immer nur ein Video gezeigt werden soll, führe ich hier die zweite Darstellung vor, die ich mir bisher habe einfallen lassen. Dabei spielt dann eher die Tonhöhe eine Rolle. Wie auf einem Rollband werden am linken Rand Flecke eingeblendet, die je nach Lautstärke mal mehr oder weniger intensiv sind. Die Tonöhe bestimmt, ob der Fleck weiter oben oder unten erscheint. Im Verlauf wandern die Flecken über den Bildschirm und verwischen dabei.

      Bei dem Text handelt es sich um eine Art Unterwassergedicht. Insofern liegt die Assoziation von Lutblasen nahe. Farblich ist der Hintergrund an der Schriftfarbe orientiert und liegt um 180° dazu versetzt (HSV-Farbraum) bei hoher Helligkeit und geringer Sättigung. Als Schriftfarbe nutze ich seit einiger Zeit Tintenfarben. Davon habe ich mir eine kleine Sammlung erstellt, falls das jemanden interessiert.




      Langer Rede kurzer Sinn: Wie findet Ihr die Visualisierung des Klangs zusätzlich zur kinetischen Typogrphie? Bereichert das eher die Darstellung oder wirkt es eher störend?
    • Ich finde die leicht künstlerische Visualisierung richtig gut. Aber da es sich um ein Unterwassergedich handelt, wären da nicht blaue Farbtöne besser gewesen?

      Kann man mit dem Programm auch ein Frequenzband oder sogar einzelne Frequenzen abtasten bzw. darstellen?

      Bei Fragen, Problemen oder Anliegen immer via PN oder cChat erreichbar.
      ----------------
      Mit freundlichen Grüßen
      DonLaki
    • DonLaki schrieb:

      Ich finde die leicht künstlerische Visualisierung richtig gut. Aber da es sich um ein Unterwassergedich handelt, wären da nicht blaue Farbtöne besser gewesen?

      Kann man mit dem Programm auch ein Frequenzband oder sogar einzelne Frequenzen abtasten bzw. darstellen?
      Fein, freut mich, daß es gefällt. :)

      Wenn Du den eingesetzten Magic Music Visualizer meinst mit Frequenzband: Ja.

      Siehe:



      Einzelne Frequenzen denke ich aber eher nicht. Das Spektrum basiert sicher auf einer schnellen Fourier-Transformation, aber ich habe zumindest noch keine Möglichkeit gefunden, Zugriff auf die Werte der einzelnen Bänder zu bekommen. Allerdings habe ich die Software auch noch lange nicht voll ausgelotet.

      Was mein eigenes Programm angeht, so habe ich mir mittlerweile die Möglichkeit geschaffen, ebenfalls Tonhöhe und Lautstärke abzugreifen (letztere sogar mit zwei verschiedenen Methoden):

      Das ist ein Screenshot der neuen Version des Programms zur Synchronisation von Stimme und Text (danach hast Du ja auch schon mal gefragt). Die hellblauen Balken stellen das Maximum an Lautstärke dar, die dunkelblauen den gemittelten Wert. Für Deine Frage interessant ist allerdings der Grauwertebereich darüber. Dabei handelt es sich um ein MFCC (ich brauchte ein paar Tage, um ansatzweise zu verstehen, was das ist). Jedenfalls handelt es sich um die Aufschlüsselung eines Klangs in verschiedene Frequenzbänder. Üblicherweise wird das als Eingabe für ein neuronales Netz zur Spracherkennung verwendet (und dazu will ich das auch einsetzen, früher oder später). Aber darüber hätte ich Zugriff auf die einzelnen Werte der verschiedenen Bänder. *freu*
    • mdcremer schrieb:

      Einzelne Frequenzen denke ich aber eher nicht. Das Spektrum basiert sicher auf einer schnellen Fourier-Transformation,...
      Ja, da gebe ich dir recht, hier wird eine sehr grobe Fourier Analyse angewendet. Der eigentliche Zweck wird aber erfüllt. ^^

      mdcremer schrieb:

      ...aber ich habe zumindest noch keine Möglichkeit gefunden, Zugriff auf die Werte der einzelnen Bänder zu bekommen.
      Kannst du wenigstens die Auflösung für einen Frequenzbereich bestimmen?

      Ich werde den Magic Music Visualizer in nächster Zeit mal genauer testen. Er könnte auch für meine Projekte interessant werden. Danke für das Video und ein besonderes Danke für den kleinen Einblick in dein Programm!

      MFCC kenne ich noch grob aus der Technikerschule. Wir sind aber nicht sehr stark darauf eingegangen, somit liegt das Wissen darüber gleich bei Null

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      Mit freundlichen Grüßen
      DonLaki
    • Don Laki schrieb:

      Kannst du wenigstens die Auflösung für einen Frequenzbereich bestimmen?
      Habe noch mal nachgeschaut: Die oben als Film dargestellte Animation ist als Beispiel vorhanden. Da erkenne ich nur ein Element 'Spektrum', was jeweils für den linken und den rechten Kanal eingesetzt wird. Einstellen läßt sich da nur ein 'Threshold' (Dynamic range in decibels below null) sowie, ob x- und y-Achse logarythmisch dargestellt werden soll. Die Einstellmöglichkeiten sind also recht spartanisch. Man arbeitet halt mit Templates. Ein Demo kann kostenlos runtergeladen werden. Hatte die Software auch schon in Eure Liste eingetragen.